Am I Gonna Be The One who turns you Upside Down (Diana Ross x Colors)
Shownotes
In dieser Episode setzen Kirk und WOLF GÆNG ihre musikalische Entdeckungsreise fort und tauchen tief in die Welt von Disco und Boogie ein.
Der erste Track, den WOLF GÆNGvorstellt, ist der Klassiker „Upside Down“ von Diana Ross, ein Meisterwerk, das in die Annalen der Disco-Geschichte eingegangen ist. Er erzählt von den Anfängen des Songs, der ursprünglich für Aretha Franklin gedacht war, und erklärt die interessante Dynamik zwischen den Produzenten Nile Rodgers und Bernard Edwards sowie dem Label Motown. Die verschiedenen Produktionsansätze und der kreative Konflikt, der zutage trat, als Rodgers und Edwards von Motown sowie Diana Ross einen starken Fokus auf deren Gesang verlangten, sind faszinierende Aspekte dieser Erzählung. Wolfgang diskutiert auch die verschiedenen musikalischen Elemente, die „Upside Down“ so unwiderstehlich machen, und hebt den Groove hervor, der die Leute sofort zum Tanzen animiert.
Im zweiten Teil der Episode bringt Kirk einen weniger bekannten, aber ebenso fesselnden Track auf, „Am I Gonna Be The One“ von Colors. Hier beleuchtet er die Produktionsdetails und die Kreationsgeschichten, die diesen Song umgeben. Der Einfluss, den die alten Souls und die innovativen Produktionskünste auf die Musik der frühen 80er Jahre hatten, wird gründlich untersucht, während Kirk die besonderen Merkmale des Songs herausarbeitet, die ihn sowohl für DJs als auch für das tanzende Publikum zeitlos machen.
Durch die Analyse der verschiedenen komponierenden und produzierenden Fähigkeiten der Musiker zeigt Kirk, wie wichtig der Kontext und das Zusammenspiel der Beteiligten für den Song und dessen Wirkung auf die Zuhörer sind. Die Kombination aus Soul-Einfluss und dem groovigen Beat macht diesen Song zu einem Geheimtipp, von dem selbst Kenner schwärmen.
Hier ein paar Links mit unserem Zeug – für alle die ein wenig neugieriger sind: The Disco Dudes Instagram The Disco Dudes Mixtapes The Disco Dudes Playlist auf Spotify The Disco Dudes Playlist auf apple Music The Disco Dudes Podcast auf apple Podcasts
Transkript anzeigen
00:00:02: Herzlich willkommen zum The Disco Dudes Podcast, eurem allfreitaglichen Lieblings-Podcast zu.
00:00:12: Disco und mit Wulfgänghase... ...und Kirk
00:00:17: Dance!
00:00:28: Ihr tollen Menschen da draußen,
00:00:30: es ist
00:00:30: wieder einmal Freitag.
00:00:32: ihr seid mal wieder beim The Discos Dudes podcast gelandet und wir sind zwei Menschen die mich gegenseitig.
00:00:38: Das war Boogie und Disco erzählen uns tolle Tunes vorstellen.
00:00:43: Der eine davon ist der Wolfgang,
00:00:45: der sitzt in
00:00:45: Karlsruhe um meine Wenigkeit.
00:00:47: Ich bin der Körg und ich sitze im Köln.
00:00:50: Und ich begrüße den lieben Wolfgang!
00:00:52: Es ist immer wieder ein Fest mit dir über gute Musik zu sprechen und ein bisschen in die Tiefen einzutauchen, ein bisschen zu analysieren, ein Bisschen Nerd-Tum zu pflegen.
00:01:02: Wolfgang wie geht's dir?
00:01:04: Mir geht es ziemlich gut.
00:01:06: Es ist Frühling, der macht sich auch in der Form bemerkbar dass er Pollen schickt.
00:01:10: Daher habe ich heute ein bisschen eine andere Stimme als sonst.
00:01:12: aber das wird sich auch wieder regeln in den nächsten Tagen.
00:01:15: und ja Ich freue mich jetzt auch drauf mit dir wieder zwei schöne Songs zu besprechen neben den eintausend songs die wir am samstag zusammen in köln mal wieder haben auflegen dürfen.
00:01:26: Ja was hab ich dabei?
00:01:27: einen song mit ganz viel historie ein riesengroßer hitz und mit der ein oder anderen anekdote dazu.
00:01:32: Wir sind im jahr.
00:01:34: Stell dir vor, ich bin einer der größten Disco-Produzenten den die Welt je gesehen hat mit meinem congenialen Partner zusammen auch das Gitarren.
00:01:41: und passst du derzeit bis später in die Zeit bis in die Popmusik.
00:01:45: Und dann schreibe ich einen richtig geilen Song für Elvita Franklin und dann sagt sie so ah nee lass mal es ist gar nicht so wirklich.
00:01:51: was für mich klingt erstmal ziemlich nach Outsch ist aber dann doch zu einer wahnsinnigen Erfolgsgeschichte geworden.
00:01:57: Der Song, den die Queen of Soul nicht haben wollte landet über einer anderen Königin.
00:02:01: Der König von Motown Diana Ross.
00:02:04: Das Stück heißt Upside Down stürmt ihr vier Wochen lang an die Spitze der Billboard One Hundred und ist bis heute eine dieser drei Sekunden, die die Tanzfläche instantan in Bewegung versetzen.
00:02:50: Na?
00:03:04: Das habt ihr doch auch schon gehört.
00:03:32: Dieses Intro ist doch absolut unwiderstehlich, oder?
00:03:34: Schrauben wir mal den Diamanten ein Stückchen raus und gucken ihn genauer an!
00:03:39: Erschien als Liedsingler am achtzehnten Juni-Ninzentundachtzig auf Mautum auf dem Album Diana.
00:03:43: Dieses Album ist gespickt mit Hits.
00:03:45: Da befindet sich noch der wunderbare I'm Coming Out-Raums Ein Coming Out Song von Daniel Ross.
00:03:50: Am Anfang gar nicht wusste bei der ersten Performance sind das es um einen Coming out geht Eine typische Zweideutigkeit der Disco-Musik und natürlich my old piano.
00:03:58: Beide relativ kurz, aber auch absurd down relativ kurz und trotzdem irgendwo zwischen Soul Buggy und Disco so angesiedelt dass es für den Tanzflur eine Freude ist.
00:04:09: Dieses Album ist das meistverkaufte Studioalbum ihrer gesamten Karriere und das obwohl sie davor schon die Liezigerin der Supremes war Die ja auch auf Motoren ausgesprochen erfolgreich waren.
00:04:19: geschrieben und produziert wurde das ganze von zwei Typen die damals alles in Gold vermannten was hier anfassen Mile Rogers und Bernard Edwards von Chic.
00:04:28: Die Chic-Organisation das Brain Team hinter Hitz wie Le Freak, Good Times und We Are Family weil sie waren natürlich auch die Schreiber für Sister Slash.
00:04:37: Motown hatte den beiden die Schlüssel zu deiner Rushchatzkiste in die Hand gedrückt Und die Jungs lieferten absolut ab.
00:04:43: Gar nicht so gewöhnlich damals dass ein Label wie Motown das natürlich eigene Songwriter noch und nöcher hatte und eine prachial gute Backband schon immer fürs Studio hatte dann äh zu Künstlern von Atlantik geht und sagt, deiner möchte ja unbedingt euch eine Album aufnehmen.
00:04:58: Und wir glauben daran dass ihr ne Kombination seid die noch mal richtig jetzt liefern kann sozusagen eine Zweite Karriere für Diana, wenn man so möchte.
00:05:05: Upside Down ist einer der Songs, der für Dietes auch ganz lustig ist weil er zwischen hundred sieben und hundert neunhundert zehn BPM läuft.
00:05:11: das ist halt so wie ein Schlagzeuger da hinten dransitzen, dass die richtig Bock hat aber vielleicht nicht immer so richtig genau auf den Klickspiel will sondern den Groove-Libin lassen will.
00:05:19: Livemusiker tendieren dazu wahnsinnig gut zu klingen Tide in sich zu sein aber nicht unbedingt technisch ganz sauber auf die Eins immer zu kommen.
00:05:27: Aber trotzdem ist diese Geschwindigkeit, die der Song hat, ein Sweet Start bei dem der Körper automatisch mitgeht.
00:05:32: Es ist noch nicht so anspruchsvoll dass man sich da voll rein wackeln muss in den Nummer aber eben auch nicht nur was zum Sitzen und zum Cocktails trinken.
00:05:39: Nile Rogers an der Gitarre, die Glasgarrens sechzehntel Accord Shops, die er liebevoll Chucking nennt Burnout AdWords am Bass Mit diesem legendären Fleez sind einen fast melodischen Stil, den er hat wirklich einzigartig.
00:05:50: Am Schlagzeug, eben jener der den Groove antreibt Toni Thompson.
00:05:54: und das ist auch schon genau das was Schick immer ausgemacht hat als Groove diese präziseste Drama der Disco-Era also präzieße im Sinne von dem Groove mit den beiden anderen Musikern zusammen genau zu erwischen.
00:06:05: dazu Raymond Jones und Andy Schwartz an den Keys Eddies, Daniels am Saxophon, Meco Monardo an der Posaune, Bob Milliken an der Trompete und der Backgroundgesang.
00:06:15: Auch da ist man ganz bald schick geblieben.
00:06:17: das sind Alpha Anderson, Fonsi Thornton Luca, Luckey Martin und Michelle Jobs.
00:06:23: Aber jetzt kommt der Plopwist ohne den die ganze Geschichte nicht funktioniert.
00:06:27: The Rogers & Edwards mischen den Song zuerst komplett nach Schicksestätik ab Rhythmus vorne, vocals eingebettet.
00:06:32: Motown hört sich das ein und sagt No, machen wir so nicht.
00:06:35: Diana muss mehr nach vorn – sie ist unsere Königin!
00:06:38: Diana selbst ließ dann ihren alten Motor & Engineer Russ Tirana einfliegen und Russ setzte sich ans Pult und remixte das komplette Album.
00:06:45: in letzter Minute vor Release... ...und zog die Stampfelemente runter.
00:06:50: Diana's stemme hoch.
00:06:51: Rogers und Edwards?
00:06:53: Stinkig, so richtig stinkig.
00:06:54: Da gab es richtig Beef zwischen dem Label, zwischen der Künstlerin und den Produzenten.
00:06:58: Da war keine Liebe mehr im Raum für eine ganze Weile.
00:07:01: Nein, Rodgers hat später in Interviews betont wie viel Arbeit in diesem Projekt steckte also auch in der Produktion.
00:07:06: Man sagte I had to do Diana Ross' entire Album not just ups or down and i'm coming out.
00:07:11: Historisch gesehen haben am Ende beide recht.
00:07:12: Der Terraner Mix machte aus dem Schick-Track einen Diana Ross Hit.
00:07:15: aber das Fundament von Rodgers & AdWords ist es dass den Song unsterblich gemacht hat.
00:07:20: Also da sieht man, dass selbst so große, geniale Menschen wie Einal Rogers und ein Bernard Edwards mal an einer Stelle so liegen können.
00:07:27: Dass ein Label Einspruch erhebt!
00:07:28: Und am Schluss erweist sich es für uns als DJs und als Tänzer als Glücksfall, dass dieser Antagonismus diese Reibung die Fidgen, die da entsteht das ganze Ding nochmal auf ein weiteres Level hebt.
00:07:40: Perk Ich brauch dich nicht fragen ob du diesen Song kennst.
00:07:42: ich frag dich einfach nur liebst du ihn?
00:07:45: Ich
00:07:45: liebe ihn so sehr, dass einer der ersten Tracks die aus dem Buggy Disco Cosmos den Weg in meine Plattentasche gefunden haben und immer wieder mal gespielt werden.
00:07:54: Ich muss auch ganz ehrlich sagen irgendwann war er mal totgespielt als ihn dann ganz viele Leute entdeckten.
00:07:59: jetzt kommt so langsam wieder die Zeit wo man ihn auspacken kann.
00:08:02: das ist wahrscheinlich auch hier und da gefördert durch den ein oder andere Fernsehsendung oder Netflix Serie wo der Song dann mal wieder aufgetaucht ist.
00:08:12: Ich muss auch ganz ehrlich sagen, der hätte auch nicht zu Aritha Franklin gepasst.
00:08:17: Ich kann mir das bei besten Willen nicht vorstellen wie ihr Arithas das hätte singen
00:08:22: können.
00:08:22: Mir geht's auch so.
00:08:23: also es gibt ja einige sehr gute Diskussions von Arithat Franklin.
00:08:26: die sind irgendwie alle kommen die anders daher und dass obwohl sie ja im Atlantic House produziert hat und da irgendwie schon viel Verwandtschaft bestand zu dem was die Jungs da auch gemacht
00:08:34: haben.
00:08:35: aber ich finde das auch hier Wenn man so möchte, ein minimaler Misfit zwischen dem was Diana Ross tut als Sängerin und dem was die Band Schick dazu bringt.
00:08:45: Genau das ist eben nicht so aus einem Stall kommt.
00:08:47: ich glaube dass veredelt es nochmal besonders weil man hört diese Diana Ross schon an Dass sie die Soul Queen von den Supremes war Und mit Michael Jackson irgendwie ganz groß geworden ist im Zusammensingen, im Zusammenproduzieren.
00:08:59: Das ergibt eine sehr spezielle Stimmung und eine sehr andere Singweise auch noch mal und ist einfach mitreißend.
00:09:05: Und dazu muss man sagen, sie hat natürlich da auch um ihr Leben gespielt, wenn man so möchte.
00:09:09: Also ihre Karriere war einigermaßen um gewesen und das war wirklich die zweite große Chance, die sie bekommen hat.
00:09:15: Das ging halt wahrscheinlich nur mit etwas an Umfeld was sie davor nicht so bedient hatte.
00:09:20: Die ganzen HW Fugwe und die ganzen Produzenten, die auf Motown waren... Na ja!
00:09:25: Mit denen hatte sie das Spiel zu Ende gespielt was man so haben kann.
00:09:29: Ja also spannend wäre es schon mir dann wie ich denke dass jetzt auch noch einsignet wird Finde ich, aber auch noch gut.
00:09:34: Wir haben die der Erner Version und die macht uns allen wahnsinnig viel Freude.
00:09:37: um das kurz einzuordnen Das ist natürlich ein Song der jetzt nicht klassisch nach Disco klingt Und er ist auch noch nicht so sehr buggy mit viel Synthesize wie wir das ab eighty zwei Nachts sich haben.
00:09:46: Trotzdem passt er für mich total gut in den Sound Für den wir stehen und das merkt man auch wenn man denen im Club auflegt dass der irregut funktioniert und Die Leute das natürlich klar weil da auch samples da waren Aber auch einfach den groove die Geschwindigkeit dieses Gefühl es kommt sofort der Refrain alle können sofort mit singen Da, da, do upside down!
00:10:04: Der macht natürlich gleich richtig Alarm vom Start weg.
00:10:07: Gleichzeitig war Disco zu der Zeit totgeritten.
00:10:09: deswegen war es auch clever nicht irgendwie so ein Stringslastigen Diskussion zu nehmen sondern was was schon wesentlich funky hier klingt und das haben natürlich Rogers & Edwards immer abgeliefert extrem gut und funky zu klingen.
00:10:20: aber die Story hört ihr natürlich wie gesagt in den letzten Jahren nicht auf.
00:10:23: Es gab Samples und das berühmteste dürfte sein MC Light featuring Missy Alliot Cold Rock Party im Badboy-Renix von nineteenhundertsextenneunzig, da hat das Ding glaube ich für eine ganze Generation nochmal richtig Fahrt aufgenommen und ist dann noch mal mit bekannt geworden.
00:10:38: Und weil du es gerade erwähnt hast Netflix-Serie.
00:10:41: Ich habe gerade Stranger Things nochmal durchgebinnscht von vorne bis hinten und da kommt er natürlich relativ am Ende auch sehr prominent mit rein und macht richtig Ja, das war's im Grunde schon.
00:10:51: Also eine fünfundvierzigjährige Erfolgsgeschichte und ich kann euch nur raten auch die Musikgeschichte hinter Schiek und die Musik-Geschichte hinter Diana Ross anhand der Playlists einzeln nochmal zu beleuchten oder da mal nach einem ein oder anderen Album zu schauen.
00:11:04: eigentlich lohnt sich alles.
00:11:05: Das ganze Umfeld ist dann noch.
00:11:06: wie gesagt sister sledge sind dann noch da?
00:11:08: Es ist auch lustig.
00:11:08: es hat eine Rattos noch gesagt mit Die haben sie fast ein wenig schlecht behandelt weil das waren sehr gute Sängerinnen.
00:11:14: aber damals in so einer männlichen Attitüde haben die den Songs geschrieben gesagt hier Das klickt dahin, das klingt super.
00:11:20: Wir wissen Bescheid!
00:11:21: Wir wissen ja wie es geht und das liegen mit Diana und mit Motorn im Studio nicht.
00:11:24: Das hat irgendwie eine andere Dynamik gehabt und ich finde das hört man der Scheibe auch sehr an.
00:11:28: Mein lieber Kirk was hast du uns denn diese Woche wunderbares mitgebracht?
00:11:32: Joa... Ich habe ein Track dabei bei dem schon die ersten paar Sekunden klarmachen dass ist kein Zufallstreffer sondern einer von diesen Platten die unter Boogieheads Modern Soul Leuten und Disco DJs völlig zurecht Hultstatus haben.
00:11:46: Ich rede heute für euch von Am I Gonna Be The One?
00:11:51: von Colors.
00:11:52: Erschien in den USA aus First Take Records und in Deutschland sowohl als zwölf Inch Maxi, also Seven Inch Single über Bellaphone.
00:12:02: Auf der US-Twelve gibt es nicht nur die Hauptversion sondern auch eine DUB Version und ein Instrumental Version.
00:12:09: Das ist Peak Early Eighties Dance Floor Denke, ein Vocal Cut, ein DUB zum Zerlegen der Groovearchitektur und eine Instrumentalfassung für DJs, um das Ganze zu verlängern.
00:12:20: Ganz in unserem Denken!
00:12:22: Für die Tänzer und alle, die tiefer in den Track rein wollen.
00:12:25: Gemischt wurde das ganze von Shep Patty Bohnen, denen wir ja auch schon einige Male in Erwähnung und Ausführung in unseren Podcast hatten... gemastert von Herb Powers Junior, der wiederum seine Qualitäten zum Beispiel für die OJs.
00:12:39: Für Lou Rawls, für Cool in the Game, für People's Shoals, für MFSB, für Instant Funk, für Jake Kahn und und und einsetzte das ganze mit Sound Engineering von John Potokar, der widerum für Stephanie Mills, für Diana Ross die wir ja gerade hatten.
00:12:56: Für Phyllis, Hermann, für Candy-State'n, für Ashford und Simpson, für Steely Dan, für The Talking Heads um noch einige zu nennen.
00:13:04: Enginierte... Also von zwei Namen im Hintergrund, bei denen man als Boogie Disco hört sofort die Ohren schwillt.
00:13:11: Colours selbst sind eine Interpretengruppe – eine Studio-Kreation wenn man so sagen will, weil der die Diskografie sehr klein ist aber die Trefferquote hoch.
00:13:23: nach jetzigem Stand lässt sich ihre Kernlaufbahn ziemlich klar über vier zentrale Singles nachzeichnen Get On Down To The Music, M.I.
00:13:34: Gonna Be The One,
00:13:36: L.O.S.,
00:13:38: Love On Side und Pay Me Back My Love.
00:13:54: Also keine riesige Album-Karriere, sondern eher dieses elegante fast schon mystische Modell.
00:14:01: Ganz wenige Releases aber genau die bleiben eben dann in Erinnerung wenn man sich damit auseinandersetzt.
00:14:07: Spannend wird es jetzt nochmal bei den Leuten Hintercolors.
00:14:10: ein ganz wichtiger Name ist Ronald Thomas.
00:14:13: der war zuvor bereits mit The Charisma Band verbunden.
00:14:17: dort stammt das Songwriting von Ain't Nothing Like Your Love von ihm.
00:14:22: Das natürlich ist eine schöne Linie von Rare Modern Soul direkt hinein, diese edle Buggy-Phase der frühen Achtzig.
00:14:28: Dann ist dann noch Wernies Thomas und das ist schon fast ein kleiner Wait What?
00:14:35: Moment für mich!
00:14:36: Werniez ist die Tochter von Rufus Thomas und die Schwester von Carla.
00:14:40: Thomas stammt somit aus einer echten Memphis Soul Dynasty.
00:14:44: Später hat sie mit Leuten wie Sting Stevie Wonder, Michael Jackson, Eric Clapton, Bruce Springsteen und sogar Luciano Pavarotti gearbeitet.
00:14:54: Und sie singt heute und schafft heute noch!
00:14:57: Wenn man das weiß bekommt der Name Colors plötzlich nochmal finde ich ein ganz anderes Gewicht weil er eben nicht irgendein so ein Studioprojekt am Start war sondern Leute mit echter musikalischer Substanz und Biografie.
00:15:10: Genau das hört man dieser Klatte auch an.
00:15:13: Ich bleibe bewusst bei dem, was ich am Titel jetzt so selbst festmachen kann.
00:15:17: I'm Gonna Be The One ist als ausgedehnte Clubproduktion gebaut also nicht loser Pop-Song mit verlängertem Einleitung sondern als Track der den Gruf in mehreren Perspektiven denkt.
00:15:28: Der Shabbetti Bone Mix und die Dub-Version und die Instrumentalfassung zeigen mir ganz klar das Arrangement und der Rhythmus hier genauso wichtig sind wie die eigentliche Gesangslinie Das einer dieser Titels die nicht hektisch um Aufmerksamkeit kämpfen, sondern ihren Sog über Struktur, Wiederholungseinheiten und Dancefloor Spannungen aufbauen.
00:15:50: Wir hören gleich ein echt ungewöhnlich langes Intro als Aufbau mit Synth-Gitarrenkombination in sechzehntelndürschen kopiert Schellenkranz Kick und Handclaps, die wir ja so lieben.
00:16:03: Wolfgang und ich sind ja Handclap Fanatiker fast schon bis das Intro dann an einer neuralgischen Stelle endet, bei dem der so typische elektronische Buggy-Cintibus in Full Swing geht und einen massiven Groover aufbricht.
00:16:20: Bernice Thomas' tolle Stimme setzt ein und spätestens dann sind wir alle aus den Häuschen vor Mitgerissenheit.
00:16:28: Ich denke jetzt hören wer in den ganzen Anfall rein Colors mit M. I gonna be the one.
00:17:25: Jetzt sag ich nur Wolfgang wie resoniert die Nummer mit dir?
00:19:11: BAM!
00:19:11: Ja, das trifft es voll und ganz.
00:19:13: Was der Synthibasta macht und das Synthi... waah, tierisch gut.
00:19:16: Das sieht man mal wieder wie unterschiedlichse Produktionen sein können, wenn ihr das jetzt vergleicht mit Dana Ross hierzu Volle Kanone drauf, auf die zwölf mit vielen Sängern und alles Dichte in der Mitte produziert.
00:19:26: Und trotzdem hört man den Sängerin voll raus!
00:19:28: Und es sind beides grandioses Songs um rumzutanzen.
00:19:31: Der ist natürlich dieser Stimmungsaufbau mit der gelickten Gitarre und dann irgendwie erst später den Bass reinbringen.
00:19:36: Hat einen guten Mixparadam mit der Gitarren.
00:19:38: Mit der Gitter kann man viel anfangen auf einem Beat von einem Enhancer.
00:19:40: Und das ist also volle Kanone-Dancefloor.
00:19:43: Also das funktioniert hervorragend.
00:19:45: Man hört dem Potoker auch ein bisschen raus... Wir hatten den Guten Herren, den ich auf einen absoluten Genius halte schon bei Sharon Redd und Phil Collins dabei.
00:19:53: Der war nämlich, wenn ihr euch erinnert, Phil Collins Studio.
00:19:55: da ist ja so ein elektronisierter Teil drin.
00:19:57: der Automation ist eigentlich schon eine für Early Remixing Station.
00:20:02: das war Protokos Handschrift.
00:20:04: Hier hat er das in seinen Sigma Studios, für die ein New York der absolute Superheld war noch recht straight produziert.
00:20:10: Ich höre da noch keine Drum Machine oder Overdubs oben mit drauf.
00:20:14: Das scheint mir nur die Band zu sein würde ich sagen aber... ...ich vermute dass er irgendein Remix noch damit mit dem Francois Cage zusammengeschraubt hat, in denen dann noch so was mit vorkommt.
00:20:23: Wahnsinn die Nummer!
00:20:24: Ihre Besetzung Und diese Sängerin, also die da Frau Thomas wenn ich es richtig verstanden habe.
00:20:28: Also ich würde den Song heute zum ersten Mal wenig ehrlich bin.
00:20:30: Ich weiß auch gar nicht warum.
00:20:31: Die hat aber auch ganz schön was im Stimmchen und dann kannst du dir glatt zwei draus machen.
00:20:35: Vielen Dank fürs mitbringen!
00:20:36: Voll geil den Nummer.
00:20:37: Ja klar, gerne.
00:20:39: Der Song blieb auch nicht bei den Versionen von Dreiundachtzig Z-Records, Label von Dave Lee früher mal Joey Negro tauchte der später also zwanzig-einzwanzig als Dr.
00:20:49: Pekka Remix auf.
00:20:50: sehr schön gemacht sehr hausig abgerundet quasi diese feinen Buggy Synthetik Bass No Osten nochmal rausgearbeitet und um zwanzich zwanzige kursierte außerdem eine inoffizielle Reissue auf Ingle.
00:21:03: Anfang dieses Jahres erschien das ziemlich wehre Album Mosaika des Interpreten Nixter.
00:21:11: sehr empfehlenswertes Album.
00:21:12: Ziemlicher Sample Note wieder das alles aufbaut, darauf befindet sich der Track Mosaica.
00:21:17: hier wurde I am gonna be the one.
00:21:19: recht intensiv gesampled heißt Das Ding hat den Ursprung aus der Sammlerwelt in die moderne Disco und re-edit Kultur geschafft.
00:21:27: genau das ist ja oft das Siebel für echt klasse.
00:21:30: wenn ein Track Jahrzehnte später nicht archiviert wirkt sondern immer noch playable ist und es ist ein Unterstrich ist I am Gonna Be The One einer dieser Tracks, die den Reiz von Boogie perfekt erklären.
00:21:44: Nicht overhyped nicht tot gespielt aber genau mit dieser Mischung aus Soul Background Club Architektur und Ander.
00:21:53: the Radar Magie Colors haben keine endlose Diskographie hinterlassen Aber sie haben eben genau genug dargelassen damit Crate Digger bis heute glänzende Augen bekommen.
00:22:06: Und ganz ehrlich das ist doch mal Eigentlich die coolere Karriere wie ich finde.
00:22:12: Wolfgang, noch was dazu zu sagen?
00:22:15: Dazu kann ich nur sagen... Alles gut!
00:22:17: Das war ein wunderbares neues Stück für mich.
00:22:20: Kannst du mir den nachher rüber schicken vielleicht?
00:22:22: Ja, auf jeden Fall schwierig.
00:22:25: Das haben wir natürlich nie gesagt!
00:22:26: Ich gehe jetzt gleich schön in den Plattenladen und kauf die natürlich, die Twelfthinch.
00:22:29: hier in Karlsruhe gibt es ja so viele Plattenländer.
00:22:31: Meine Lieben, schön dass ihr dabei wart und uns begleitet habt durch zwei Songs.
00:22:35: Ihr findet alle Songs, die wir vorstellen immer in unserem Playlist auf iTunes Music und auf Spotify natürlich Und ihr könnt auch mal in unseren Archiv zurückgehen.
00:22:43: Wir sind heute bei Folge Achtzig.
00:22:44: Wir steuern sehr stramm auf D-Hundert zu und freuen uns sich immer vermehrt zu höhrener Menschen.
00:22:50: Also tatsächlich und schon anderthalb Jahre im Status kann da immer noch Wachstum passieren.
00:22:55: Das ist total hübsch, dass ihr immer mehr werdet!
00:22:58: Ihr liebt du Detts und Doots die ihr mit uns am Start seid jeden Freitag.
00:23:03: Wir wünschen euch ein wunderschönes Wochenende Mit viel Tanz Und mit sehr guter Musik und natürlich wie immer mit Liebe Bye bye.