Dis Go Dis Way, Dis Go Dat Way So I got my Mind made up (Instant Funk x Mothers Finest)

Shownotes

Wochenende, Bass im Blut: wir graben wieder tief in der Plattenkiste und landen diesmal dort, wo Disco nicht nur glänzt, sondern schwitzt, scheppert und Geschichte schreibt. Zwischen Paradise Garage, Studio-Magie, Funk-Exzess und einer klaren Liebeserklärung an die verbindende Kraft von Musik wird diese Folge zu einem kleinen Dancefloor-Manifest: gegen Ausgrenzung, für Groove, Boogie, Soul, Funk und ganz viel Liebe.

WOLF GÆNG nimmt uns mit nach New York, 1979: Instant Funk mit „I Got My Mind Made Up“. Ein Track wie ein offenes Studiokabel direkt in die Paradise Garage. Cowbell, Bassline, Handclaps, Bläser, „Say what?!“ und diese herrlich rohe Session-Energie, bei der man fast hört, wie der Funk live zusammengeklebt wird. Aus einem kurzen R&B-Stück wird per Tape-Schnitt, DJ-Magie und Club-Ekstase ein fast zehnminütiges Dancefloor-Monster. Larry Levan, Walter Gibbons, Salsoul, Blank Tape Studios – alles drin. Ein nerdiger Deep Dive in einen Song, der nicht nur Disco war, sondern Blaupause für House, Hip-Hop-Samples und kollektives Ausrasten.

Kirk kontert mit Mothers Finest und „Dis Go Dis Way, Dis Go Dat Way“ – einem Track, der eigentlich als freche Disco-Parodie gedacht war und dann selbst zum Funkrock-Floorbanger mutiert. Afro-Latin-Percussion, kantige Gitarren, Call-and-Response-Irrsinn und diese wilde Mothers-Finest-Mischung aus Soul, Rock, Funk und Bühnen-Explosion. Dazu geht’s um Disco Demolition Night, die politische Dimension von Disco-Kultur und warum man Platten sprengen kann, aber niemals die Idee dahinter. Am Ende wird aus zwei Songs eine größere Wahrheit: Disco ist nicht nur Musik. Disco ist Verbindung, Widerstand, Körper, Herz und Liebe auf Eins.

MUSIC IS LOVE & LOVE IS MUSIC! Seid lieb zueinander.

Hier ein paar Links mit unserem Zeug – für alle die ein wenig neugieriger sind:

The Disco Dudes Instagram The Disco Dudes Mixtapes The Disco Dudes Playlist auf Spotify The Disco Dudes Playlist auf apple Music The Disco Dudes Podcast auf apple Podcasts

Transkript anzeigen

00:00:02: Herzlich willkommen zum The Disco Dudes Podcast, eurem allfreitaglichen Lieblings-Podcast zu.

00:00:12: Disco und mit Wulfgänghase... ...und Kirk

00:00:17: Dance!

00:00:27: Ihr fröhlichen Menschen da draußen ein Freitag und the Disco-Dudes sind am Start.

00:00:33: Wir lieben

00:00:35: Musik, wir liegen

00:00:37: Bucky, wir lieben

00:00:38: Disco, wir leben Soul &

00:00:40: Funk-Mucke Und das tun wir zur Zweit.

00:00:43: Mir gegenüber sitzt Wolfgang Hase im Karlsruhe.

00:00:47: Hey, Wolfgang!

00:00:48: Hallöchen, Kirk!

00:00:50: Na?

00:00:50: Wie ist die Welt in Köln?

00:00:52: Erzähl doch.

00:00:53: Gutes Wetter und gute Musik mit dir jetzt gleich besprochen wird.

00:00:56: Was will man mehr?

00:00:58: Die Woche ist vorbei, das Wochenende steht vor der Tür.

00:01:01: Thank God is Friday.

00:01:04: Also zwei große Filme.

00:01:05: thank god it's friday.

00:01:06: uns saturday night live laufen jetzt schon im Hintergrund und dann stürzen wir Toben und Tosen des Wochenendes in unseren verschiedenen Diskotheken.

00:01:15: Oder so machen wir das doch alle?

00:01:17: Und wenn die Diskothek die Küche ist, dann ist es auch gut.

00:01:19: So ist das und so soll es auch sein, zumindest in unseren geistigen Vorstellungen.

00:01:25: Wir stellen uns tunes gegenseitig vor und du wirst uns heute den ersten präsentieren wie wir es verabredet haben.

00:01:31: was hast Du uns denn feins mitgebracht?

00:01:33: Du hast uns in die Plattenkiste gegriffen

00:01:35: Jaa!

00:01:36: Wir gehen heute ganz tief rein ins New York der Ende-Siebziger nämlich Instant Funk.

00:01:40: Ein bisschen isst der Name der Band schon Programm Und der Titel heißt I Got My Mind Made Up.

00:01:46: Viele von Euch kennen bestimmt Say What.

00:01:49: Und genau das ist auch, wie soll man sagen?

00:01:51: Das Gefühl dass es damit reinbringt weil es eine absolut spontane und crazy Studio Session war.

00:01:58: Wir stellen uns vor Es ist New York!

00:02:02: Es ist gerade der Frühling.

00:02:05: Stufen hoch in die Paradise Garage, in der King Street.

00:02:08: Vierundachtzig in Soho.

00:02:09: Es ist zwei Uhr morgens.

00:02:11: Larry Devane steht hinter seinem Bosak-Mixer und lässt gerade eine Platte laufen, die die Tanzfläche in helle Aufregung versetzt alle Rasten aus.

00:02:19: Und dann fällt dieser Groove!

00:02:21: Diese Baseline ist wirklich... Unfassbar.

00:02:24: Und die Stimme, die immer wieder sagt, say what?

00:02:26: Die den ganzen Raum zum Explodieren bringt.

00:02:30: Manhattan Borrow.

00:02:30: President Andrew Stein war so begeistert von diesem Song dass er den Zweiundzwanzigsten Mai neunzehundertneunundsiebzig zum Instant Funk Day Ausrief.

00:02:39: also so groß ist die Legende geworden.

00:02:41: aus diesem Song und dieser Band heraus.

00:02:44: Eine Stadt macht einen offiziellen Feiertag für eine Fangplatte.

00:02:47: Das kann nur in New York passieren, um dir wünschen wir wären alle dabei gewesen!

00:02:50: Willkommen meine Damen und Herren bei einem der größten Dancefloor Dokumente der Disco-Era.

00:02:55: Der Song heißt I Got My Mind Made Up You Can Get It Girl.

00:02:59: von Instant Funk veröffentlicht im Dezember auf dem wunderschönen Label Cell Soul Records.

00:03:05: Wir haben schon einige Songs daraus mit dabei gehabt und immer wieder zitiert, eines der ganz zentralen großen und wichtigen Labels für die Epoche, die wir euch immer wieder beschreiben und deren Musik wir euch präsentieren.

00:03:18: Wer diesen Titel noch nicht gehört hat, den fehlt ein wichtiges Stück Musikgeschichte.

00:03:22: Sollte es so sein dass ihr's noch nicht gehört habt dann endet das genau jetzt!

00:03:25: Erste Soundsample Allgabmann meint Meda.

00:05:01: Wie kann man einen Sünsch spielen?

00:05:03: Kirk Du hast die Nummer sofort erkannt und auch mitgegroovt.

00:05:07: Das ist ja irgendwie Funky Nassau aus der guten alten sechziger Fangzeit in Disco übersetzt Galore, oder?

00:05:12: Oder wie soll's du das?

00:05:15: Genau den nagelofen Kopf getroffen.

00:05:17: genau das ist es.

00:05:18: Und das ist doch direkt instant fang auf der Tanzfläche!

00:05:23: Instant groove, instants dance alles mit instant davor stimmt bei instant fire

00:05:33: alarm Das ist mir noch gar nicht aufgefallen, aber das ist natürlich vollkommen richtig.

00:05:39: Wie Star to Play ist Instant Funk?

00:05:41: Und so hat sich das auch damals zugetragen auf der Tanzfläche, weil es war noch die Zeit in der die Funk und Soul Musik natürlich noch total tief drin waren.

00:05:49: Den Tänzern, die vornehmlich in den Clubs through the Paradise Garage da waren, die alle sehr viel afroamerikanisch und latinisch waren und deren Herkunftssound das ja auch waren.

00:05:57: Das übertragen mit einer Cinti Orgel und einem aus Handclaps und Cowbells und allen möglichen zusammengesteckten Percussionsfeuerwerk eine offensichtlich Session die gar nicht mehr enden will, die einen großen Exzess bedeutet.

00:06:12: Technisch gesprochen wir reden von Hundertzehn BPM.

00:06:14: ich bin wie in der letzten Folge gar nicht so wahnsinnig schnell sondern eher im Midtempo in F-Dur mit einer Twelve Inch Dance Version die knapp zehn Minuten läuft und sich dann immer wieder ein bisschen schneller gestaltet.

00:06:26: Die schwankt ganz ordentlich dahin.

00:06:28: das zeigt dass die Band im Studio ordentlich Spaß hatte und eben auch Party gefeiert hat.

00:06:33: was den Groove trägt lasst es natürlich diese Baseline von Raymond Earl und die lässt einem auch nicht mehr los.

00:06:38: Und der Schlagzeug von Scott Miller ist messerscharf, genau darauf abgestimmt.

00:06:42: Immer in dem gleichzeitigen, wie soll man sagen, Zirkel zu sein mit seinen Bassisten.

00:06:46: und da schwanken die zwar am Tempo aber die in sich sind sich einig!

00:06:50: Die Gitarre kommt vom Kimmiller, den Bruder von Scotty Miller, dem Schlagzeiger und die Keyboards von Dennis Richardson.

00:06:56: Den bitte anschnallen, den Bläsertrio Larry Davies an der Trompete Eric Huff an der Posaune und Johnny On The Line am Saxophon.

00:07:03: Alle drei kamen aus der Ritchie Family, der Disco Formation hinter Brasil einem riesengroßen Disco-Hit.

00:07:09: Jungs, die also genau wissen was man spielen muss.

00:07:12: Was auf den Dancefloor passt.

00:07:13: Wenn ihr euch das Stück im Ganzen anhört Also auch die ganz lange Version mit zehn Minuten werdet ihr merken dass die Bläser immer wieder leicht auseinander rücken und die Riffs ein bisschen verändern.

00:07:21: Das ist alles Sessionmusik!

00:07:23: Das hat keiner auf Noten geschrieben.

00:07:24: Das haben sie aus der Ursprungsmelodie Und aus dem Ursprungsriff selber raus entwickelt.

00:07:29: Und dann ist ja natürlich James Carmichael an den Lead Vocals Gospel getränkt Kraftvoll Mit dieser Energie als würde er jeden einzelnen Auf der Tanzfläche persönlich ansprechen wollen und sagen ey jetzt es ist funky time ihr müsst tanzen.

00:07:42: Es geht jetzt ab!

00:07:43: Das Stück startet durchsprünglich als eine Acht Spur Aufnahme, ein solides drei Minuten R&B-Stück.

00:07:48: so haben die das angefangen aufzunehmen.

00:07:50: was es zu dem macht... Was wir kennen ist es wurde aufgenommen in den Blank Tape Studios.

00:07:55: Wir haben Bob Lang schon ein paar mal benannt Als einen der wichtigsten Produzenten gerade im Umfeld von Salzo aber auch von einigen anderen Labels Und der Produzent später auch Sänger Bannis Ziggler war mit dabei.

00:08:06: meine Siggler übrigens auch ganz tolle Songs gemacht auf Selso Records ausschließlich.

00:08:11: Und dann kommt dieser unglaubliche Moment, Sigglers ist eine Frauenstudio kommen um zu sagen... Inst in den Track zu singen.

00:08:18: Er stand hinter ihr und rief Anweisungen wie Lauda, Scream, Marris, gib ihm alles!

00:08:23: Und auch diese Regieanweisungen landen direkt auf dem Band.

00:08:26: Das hört man.

00:08:27: wenn er genau hinhört dann merkt ihr dass so Hintergründgeräusche auch da sind.

00:08:30: Also auch schon im Intro ist es so dass quasi eine Gitarre gerade noch ihr Riff übt wo sie noch gar nicht dran ist aber schon mit auf dem Tape ist.

00:08:37: das ist in dem Stück kommt das mehrere Male vor Dass das wirklich total nach Session klingt.

00:08:42: das ganze was zufällig klingt ist das genialste Produktion auf dieser ganzen Platte, weil es dadurch spontan Funky mit der nötigen Lücke klingt.

00:08:51: Man sagt ja auch, oder Macio Parker sagt er auch, Funk is what you play, Funk ist what ya don't play.

00:08:55: So da sind einfach immer wieder Lücken drin wo jemand seinen Einsatz nicht ganz auf die Eins genommen hat und dann ein bisschen später kommt und dadurch wird's in sich nochmal ganz anders.

00:09:03: Funky Instant Funk.

00:09:04: Das klingt wie eine Bandname direkt aus dem Universum gefallen ist Und natürlich auch das Motto von jedem Stückes dass sie so gemacht haben.

00:09:11: und in gewisser Weise stimmt das auch.

00:09:13: Der Gitarist Kim Miller erklärt ihr mal Wir würden einfach gleich in eine Funke-Grufe jumpen.

00:09:18: Name erklärt, Band erklärt alles klar.

00:09:20: Also die haben einfach losgespielt und sich Funky gefühlt und genau das dann auch auf Platte gebannt.

00:09:26: Die Geschichte beginnt in Trenton, New Jersey Mitte der sechziger als Raymond Earl und Scotty Miller an der Trenton Junior High zusammen kamen.

00:09:33: Ursprünglich hießen sie The Music Machine Ganz schön sperrige Name wurden dann zur backing band von den TN Chase also und da haben die noch richtig fang gespielt.

00:09:42: Also ein richtiger Garagenfang.

00:09:44: Da hat es geschöppert, da gab's nobilege Mikros, da gabs kein Aufnahmeraum noch den Heil vom Garagentor mit gehört und durch die Begegnung mit dem Philly Soul Alchemisten Vanisicla, der Karn nämlich von Philly Sound Records landen sie in Philadelphia's professionellen Aufnahmestudios.

00:10:00: Sehr unterschätzte Figur in der Musikgeschichte, finde ich.

00:10:03: Als Songwriter, Produzent und Performer war er aber dann doch tatsächlich schon ein Kernstück des Philly-Sounds bei Gamble and Huff, bei denen er gelernt hat und bei den er sich auch extrem ausgeprägt hat, in der Art zu singen zwischen Soul und Disco, ein bisschen Rare Groove und das was man heute vielleicht einen Modern Soul nennen würde.

00:10:20: Er schrieb Klassiker für die OJs von Wilson Pickett und Billy Paul Und er war erst der Instantfang zu dem Formte, was sie wurden.

00:10:27: Er brachte sie zur TSO der Sound of Philadelphia, was die Backband war hinter den ganzen Songs, die wir da oft in großen Labels aus Philadelphia kennen.

00:10:36: Und dann zu einem Goldmine-Label das so eine Zwischenstufe war als viele Philly Soul Künstler gerade von Philadelphia weggegangen sind nach New York und dann ganz schließlich zur Cell Soul, was sozusagen der Endhafen war.

00:10:48: Zu dem Zeitpunkt war die Band auf zehn Mann schon angewachsen.

00:10:51: Bevor Instant fangt ihren eigenen Hit hatten, spielten sie als Backband.

00:10:55: Ich fasse alle Legenden der schwarzen amerikanische Musikgeschichte Nämlich Curtis Mayfield, Lollisa Holloway, The OJs, Lou Rawls und dann ganz wichtig sie sind die Band auf Evelyn Champagne Kings Shame.

00:11:07: Das zeigt welches Kaliber diese Jungs hatten bevor sie selbst überhaupt erst mal eine eigene Band geworden sind!

00:11:13: Ich finde wir sollten nochmal rein hören.

00:11:15: ich habe drei Snippets mitgebracht.

00:11:16: das zweite ist jetzt fertig nämlich ein Break dass dann in einen weiteren sehr schönen Vogelblatt führt.

00:12:45: Da hört ihr extrem gut, wie dieser Funky-Bass den Groove so richtig hart nach vorne trägt.

00:12:50: Und die Legende sagt das neben dem sehr tiefen Stimmlagen, die das sehr erotisch einsprechen... Ich meine, ihr merkt eh dass es sehr viel Erotik in diesem Herstück drin liegt!

00:12:59: Dass diese hohen Passagen, die da so reingeschrien sind, GLISSEN TO ME BABY, LISSEN TOOMY

00:13:04: BABYYY!!!!

00:13:05: Das Bunny-Sickler tatsächlich von hinten aus im Studio das selber mitgesungen hat an der Stelle Körg, kannst du diese Eskalation vollen?

00:13:13: Ja.

00:13:13: Voll!

00:13:14: Also das lebt ja davon dass es halt diese perkursiven grovigen Zwischenmomente hat und dann sich komplett wieder öffnet und wirklich zur euphorischen Eskalations treibt.

00:13:24: das Stück.

00:13:24: Und wer an dieser Stelle die wir gerade gehört haben richtig hört, hört da auch schon oder wahrscheinlich auch noch auf eingehen wirst.

00:13:31: etliche Sempelquellen und Referenzen.

00:13:34: Ich glaube die Liste... Da könnten wir eine eigene Playliste aufmachen in wie vielen Stücken dieser Song erworstet wurde und jetzt nicht nur diese Vocals, Samples rausgenommen.

00:13:45: Die Sprechstellen als auch etliche musikalische Stellen wurden ja verbaut.

00:13:49: Absolut!

00:13:50: Der Lassoll war übrigens auch wieder am Werk, aber dazu dann später noch ein ganz klein wenig mehr.

00:13:54: ich habe nur einen kleinen Ausschnitt genommen, aber es ist wirklich exorbitant wie viel Einfluss dieses Stück hatte auf die Hip-Hop und auf die Disco und die Hausgeschichte danach.

00:14:02: was diesen Song aus meiner Sicht unsterblich macht ist die Produktion das Remix von Agatma Mind It Up Akt von sechzigstündiger Arbeit, manuell ohne Computer auf einem nicht automatisierten Mischpult in Studio A von Blanktapes.

00:14:17: Das heißt die haben kopiert geschnitten, kopiert, geschnittengeschnitten zusammengeklebt und das haben sie sechszig Stunden lang gemacht um das als zwölf Inch rausbringen zu können was am Anfang ein drei Minuten Song waren.

00:14:31: Das müsst ihr euch mal vorstellen.

00:14:33: also die haben das musikalische Potenzial dass da war das geil eingespielt.

00:14:38: dann overdappt natürlich später noch mal mit einzelnen Spuren, um das dann irgendwie ein bisschen harmonischer zu machen.

00:14:44: Aber die Grundelemente aus drei Minuten auf zehn Minuten per Cut and Paste und aus einer acht-Spur Bandmaschine heraus haben die gemacht.

00:14:53: Versucht wurde zuerst einen Mix von Walter Gibbons dem Gottvater der Twelfth Inch, den Mann, der bei Double Exposes ten Prozent, neunzehntsechsenzig, die erste kommerziell verfügbare zwölf Inch Single überhaupt auf... den Markt gebracht hat, und das war übrigens auch ein Werk von Sal Sol.

00:15:09: Auch dort?

00:15:10: Das war eine... Wie soll man sagen, etwas Spezielles von Celsol.

00:15:13: Die haben ihren Produzenten die Zeit damit auch das Geld eingeräumt genau solche Dinge zu machen aus kurzen Singles lange Maxis zu machen.

00:15:20: Dann saß Ken Kayer der Celsoll Boss selber am Regler und hat es auch noch mal versucht.

00:15:26: Und schließlich Larinne Van Der Resident DJ der Paradise Garage Natürlich!

00:15:31: Wie sollte es auch anders sein wenn ich solche Geschichten so ausbreite?

00:15:34: Ein Style-Kreator ins Viertaktigroof die immer wieder eingefügt zusammengeklebt und mit Splice Tape da dran gepackt wurden stand dieser hypnotische Loop, der diesen Track definiert.

00:15:43: Es war nach der Fertigstellung The Talk of Manhattan.

00:15:47: Alle hatten diesen Track und dieses Song auf dem Schirm und in den Ohren und wollten ihn unbedingt hören und haben.

00:15:53: Weswegen als der Song rauskam – also zwölf in Schmacksee zum ersten Mal – an dem Plattenladen, der um die Ecke von the Paradise Garage war, in dem Larry Levan Freitag-Nachmittags immer arbeitete und an geneigte Fans aber auch andere DJs plattenverkaufte, wo längst die Schlange dieser Jemals hatte genau wegen dieser Maxi-Stand erzählt man sich als Legende.

00:16:13: Hier liegt noch eine weitere historische Kontroverse, es gibt glaubwürdige Insiderberichte die sagen dass Walter Gibbons den eigentlichen Mix machte und Larry LeVon möglicherweise nur finale Edits beisteuerte.

00:16:24: da gab's dann irgendwie noch ein bisschen Streiterei drum.

00:16:27: Gibbens soll wegen neu gefundener religiöser Überzeugungen aber abgebrochen haben weil er eben nicht mehr mit diesen schwülstigen und sexuell aufgeladenen in Kontakt gebracht werden wollte weswegen er die Credits an Larry Levan dann übergeben hat und auch nicht weiter darum herum gestritten hat, welcher Anteil an dieser Produktion bei ihm lag.

00:16:44: Auf der Tanzfläche der Paradise Garage war dieser Track nicht nur ein Song, er war ein Ereignis.

00:16:49: Das war wirklich ein ganz, ganz zentraler Song über mehrere Jahre.

00:16:52: Larry LeVon hatte die Fähigkeit Musik live neu zu formen und das hat er ja eigentlich schon bei dem Mix von diesem Song gemacht.

00:16:57: von einer drei Minuten Version auf die zehn Minuten Version Breaks zu strecken, Intros zu verlängern Die Energie der Crowd zu lesen wie ein Seismograph und Celso platten – das war genau sein Betriebsstoff.

00:17:07: Wir haben einige Celso Scheiben schon mit dabei gehabt.

00:17:09: es gibt auch ganz gute Compilations von Celso Music.

00:17:12: wenn ihr die auf uns oder auf Spotify mal aufruft und euch die anhört.

00:17:16: Ich glaube, dann könnt ihr sehr gut ermessen wie gut geeignet genau diese Produktionen und deren Länge und auch dieser Art der Produktion, also Breaks zu verlängern oder durch Wiederholungen, Euphorie zu erzeugen.

00:17:27: Wie gut das genau auf diesem Label gemacht wurde!

00:17:30: Also tut euch das mal rein wenn ihr intensiv interessiert seid daran wie Disco-Musik strukturiert wurde um die Clubs gutzubefüllen.

00:17:37: Salter Records ganz kurz gegründet.

00:17:43: Disco Label.

00:17:43: Es war wirklich ein Labor und die hatten ihre Studios auch die ganze Nacht offen, also Level Yvonne oder auch andere wie Walter Giddens.

00:17:50: Das erste Label weltweit dass siebenzig kommerziell eine zwölf-inch veröffentlichte.

00:17:55: Es holte die Seele von Philly Sound nach New York, also weil das der Hafen war für viele den Musikern und Produzenten, die früher halt die Philadelphia Soul Records waren MFSB Rhythmus Section, Bernie Siggler, Vince Montana

00:18:08: Jr.,

00:18:08: auch ganz wichtig mit seinem Latin Influenced Xylophone Spiel und auch der Produktionsdiamachter Und die haben alle nach New york gehört von Philadelphia.

00:18:16: Das Netzwerk der DJs Walter Gibbons Tom Malton, Larry Levan, alle formten den Celso Sound durch Rings arbeiten zu dem, was später dann Hausmusik wurde.

00:18:24: Also Cellzoll ist ein Label des Ganzenkerns mit dafür verantwortlich ist das Haus-Musik diese New Yorkische Art Haus-Music zu machen mit vielen Instrumenten entstehen konnte.

00:18:33: die waren die Inspiration als solche.

00:18:35: Frankie Knuckles spielte Cellzol im Warehouse in Chicago sogar bereits Würdigung an diesen Sound obwohl in Chicago ein wesentlich härterer Sound eigentlich zu der Zeit.

00:18:44: Obwohl Quarty Kits in den Plattenläden fragten nach Cellzow the Frankie used to play und schließlich hängt den Laden besitzt Schilder auf, wohl nur noch drauf stand Warehouse Music später House Music weil Frankie Knuckles diese Platten im Warehouse gespielt hatte.

00:18:58: Zu den Samples nur noch ganz kurz DelaSoul Sampledin'in-Einundneunzig für A Rollo Skating Jam named Saturdays übrigens auch ein wirklicher Granaterson von DelaSoil Zugeh' in nineteen.

00:19:16: neunzeixundneinzig mit der Stillinger Corrupt Method Man & Ratman für Godma Mindmade abnach.

00:19:23: Basta Rhymes und Jané haben Ambassador Sofank damit gemacht, und insgesamt gibt es über fünfzig verifizierte Sample-Verwendungen laut – der wunderbaren Plattform Hoosampled!

00:19:35: Und damit ende ich mit der Geschichte aus New York von neunzelneunzebzig von der fantastischen Band Instant Funk von Philly nach New York Und in unsere Herzen und die Clubs, und die Recordbacks von uns Details.

00:20:07: Famous last words to this

00:20:09: song.

00:20:09: Ich sag nur simply red.

00:20:11: Die haben es auch auf einem Remix verbaut.

00:20:20: Okay.

00:20:21: Bei

00:20:21: den Stück Stars auf dem Combrandt-Mix, ehh... ...neunzehnteinundneinzig!

00:20:26: Denk, dass ich mich jetzt nicht nehmen lasse.

00:20:29: Das

00:20:29: ist die dritte Folge hinter der Lande in der wir Cypree Redfinnen nennen müssen.

00:20:33: Okay.

00:20:34: Naja,

00:20:34: Houtini und Kid & Play und so also wirklich auch andere Hip Hop Größte noch zu denen, die du aufgezählt hast, etliche Versampel.

00:20:42: Public Enemy natürlich auch und so.

00:20:44: Also ein Riesentrack.

00:20:46: Instant Funk ergab mal mein Midap Story ended.

00:20:49: Mein lieber Kirk, du hast natürlich auch ein Song mitgebracht und ich bin irre gespannt was diese Woche aus deinem Köcher geschossen kommt.

00:20:55: Klär uns doch mal auf was gute Musik ist!

00:20:57: Ja

00:20:57: also Instant Funk könnte von der Beschreibung auch dazu passen.

00:21:02: Ich liebe ja Songs die im Titel schon so ein leichtes Grinsen erzeugen.

00:21:07: bei dem Titel ist das eigentlich schon so wenn man sich viel mit Disco auseinandersetzt denn der Song heißt Disco This Way Disco That Way von Mothers Finest.

00:21:18: Das ist so ein Song, der wirklich aufgrund des Titels mich so ein bisschen zum Schmunzeln bringt.

00:21:48: Und eigentlich ziemlich freche Ansage an die Disco-Welle, die damals überall durch die Clubs rollte.

00:21:53: Vor allen Dingen aber einigen Rockmusik liebenden Menschen.

00:21:57: Wohl arg auf die Nerven ging so dass dann Ende der siebziger Jahre sogar zu einer absurden Antidiscoeskalation in der Popgeschichte kamen.

00:22:07: Nämlich in der Disco de Mellich Night, die wir auch schon mal erwähnt hatten am zwölften Juli neunzehneinundseventig im Komiski Park Stadion in Chicago.

00:22:15: Was als Marketing Gag der Chicago White Socks gedacht war, Achtneinzig Cent Eintritt gegen Abgabe einer Disco-Platte endete in einem kompletten Kontrollverlust.

00:22:25: Radio DJ Steve Dahl liest zwischen zwei Baseballspielen eine Kiste voller Klattenspringen.

00:22:31: über fünfzigtausend Leute waren da, Fans stürmten das Spielfeld und das zweite Spiel musste abgebrochen werden.

00:22:37: Offiziell war das Rockfan-Krawall gegen Disco zurückbelegend steckte aber natürlich viel mehr drin.

00:22:43: Disco war eben... schwarze afroamerikanische, latino- und queere Klubkultur.

00:22:49: Und somit war die Aktion ein harscher Angriff auf die Szene und die Freiheit und die Menschenrechte.

00:22:56: Doch die Szane und der Gruf hat überlebt und ist bis heute stärker geworden denn je... ...und das auch gut so!

00:23:03: Man kann Platten sprengen aber nicht die Idee dahinter.

00:23:07: Ausgerechnet Chicago wurde wenig später zu einem der Geburtsorte von House Music wie du es eben ja auch schon erwähnt hast Mit dem Pondant zu New York.

00:23:16: Als unmittelbare Weiterführung von Boogie Funk und Disco, der Tanz- und Freiheitsidee dahinter.

00:23:25: Zurück zur Mothers Finest.

00:23:27: Mothers Feinest selbst waren nie sauber in eine Schublade zu kategorisieren.

00:23:31: Sie waren zu funkig für die Rockfraktionen, zu rockig für Funkporisten.

00:23:36: Und genau da zwischen liegt ihre Magie Vorne diese beiden Stimmen Joyce Baby Jean Kennedy und Glendoc Murdoch.

00:23:45: Dahinter eine Band, die Soul Funk Hard Rock und diese rauhe Southern-Energie so zusammengeschraubt hat dass man nicht mehr weiß ist das jetzt Tanzfläche?

00:23:55: Ist das vielleicht sogar schon Studio Bühne oder Funk Gottesdienst mit Marshall Ems im Hintergrund?

00:24:03: Und Disco This Way Disco That way is dafür ein herrlich schräges Beispiel.

00:24:08: der Track ist ein Band Original geschrieben von den Leuten die diesen eigentüptischen Mothers feines Sound erfunden und zum Leben erweckt haben.

00:24:17: Murdoch, Kennedy, Mike Keck, Jerry Say, Gary Moses Moe, Muur und Barry BB Queenborden.

00:24:24: Und der Witz ist eigentlich das Gary-Moses-Moe-Moor Das Ding als eine Parodie als Disco angelegt hatte.

00:24:32: Also nicht, wir machen jetzt Disco weil alle Disco machen.

00:24:35: eher okay ihr wollt Disco dann stolpert mal hier durch diesen Track.

00:24:38: Musikalisch ist das Ding ein richtiges Beast!

00:24:41: Die zwölf-Inchversion startet mit einer langen heiß aufladenden Afroletten.

00:24:45: Percussion Passage Dann kommen Sly and Robbie-mäßig Gefang-Gitarren und Keyboard Hacks rein dazu einen sturer zupackender Gruff diese fast kindlich absurde Call & Response.

00:25:05: Das ist minimal im Text, aber maximal im Körper.

00:25:08: und dann diese auf- und absteigenden Brücken.

00:25:10: Diese Spannung die immer wieder hochgezogen wird als hätte jemand Funkrock in einen Disco Mixer geworfen und den Deckel nicht richtig zugemacht.

00:25:20: Percussionist Joe Lala ist hier ein wichtiger Pfeiler der wie eine Pfeffermühle, eine extra Prise Speichchenes obendrauf gibt.

00:25:28: und genau dieses tribalische leicht vertackte Energie macht den Track so besonders.

00:25:34: Besonders tanzbar, besonders magisch!

00:25:36: Eine Disco-Funkansage und richtiger Geheimtipp weil nicht wirklich viele diese Nummer auf dem Schirm haben.

00:25:43: wir hören jetzt rein mal Disco this way, Disco that way von Mothers Finest als Parodie gedacht und zum Floorbanger gemacht Durchgehangen, was sagst du?

00:28:40: Ja das ist beim Mann des Feines immer das Gleiche.

00:28:42: Die sind natürlich einfach wahnsinnig euphorisierend!

00:28:45: Ich finde es doch immer ganz interessant... Es wird am meisten dann Rock darauf geschrieben was sie so machen.

00:28:50: ich finde aber auch obwohl sie da nicht möglich herkommt für mich hat es immer aus so ein hippie approach Das Ganze wie wild das ist und wie laut es ist.

00:28:58: Und das ist eine der ersten Crossover Musiken, die ich so kennengelernt habe.

00:29:02: So ein bisschen mit Sly and the Family Stown bringe ich die in Verbindung was den Guitar und Sound angehend ultra rockig zu klingen gleichzeitig funky zu sein.

00:29:10: In dem Fall hat das natürlich auch einfach einen guten Disco Beat also völlig verrückte Nummer völlig verrückt Band.

00:29:16: Also das ist schon auch ganz ganz Rasses Werk, dass sie abgeliefert haben.

00:29:20: Cool!

00:29:20: Das ist ein richtiger Ausbrecher der gar nicht so hübsch geschmeidig wie die allermeisten Sachen, die wir im Regenfall dabei sind.

00:29:27: Es gefällt mir gut.

00:29:28: Endlich hippies hier.

00:29:30: Auch als Single hat das Stück ein kleines Sammlerlebenden.

00:29:34: ja dann tatsächlich auf zwölf Inge und auf seven Inge.

00:29:37: Je nach Land und Ausgabe wechselten die Rückseiten mal mit Thank you for the love, drauf mal mit Mickey's Monkey.

00:29:44: Gerade die lange zwölf-Inschfassung ist natürlich der DJ Schatz weil Intro und Outro richtig Platz lassen für DJs.

00:29:50: Diesel lange Übergänge lieben Das Feines selbst sind sowieso einer dieser Bands, bei denen man sich fragt warum sie nicht in jeder großen Pop-Geschicht Erzählung fettgedruckt vorkommen.

00:30:01: Sie standen auf Flyer und Parflaten, auf den auch The Who, AC DC Black Sabbath, Parlament und Fakadellic, the Commodores und Ohio Players auftauchten und im Kontext mit denen spielten.

00:30:12: In Europa wurden sich spätestens durch den legendären Rock-Palast auf neunzehundert und seventyne Essener Guga Halle zu einer Kultband.

00:30:19: Da kamen sie quasi als Unbekannte auf die Bühne, und gingen als Ereignis wieder runter.

00:30:24: Fun Fact am Rande der Name Mothers Finest war auch ein kleiner Trick.

00:30:29: Die Band wollte ursprünglich viel darber und direkter heißen nämlich Motherfuckers.

00:30:35: Lies ihr Bandkürzel MF auch ableiten was sich auch im Bandlogo wiederfindet.

00:30:41: Elegant durch die Plattenzirmen, Tür schlüpfen haben sie sehr clever gemacht indem sich dann einfach mal das feine Skender enthaben und das MF-Kürzel beibehalten hat.

00:30:50: Und die Nebenwege sind ebenfalls spannend.

00:30:52: Joyce Kennedy hatte später Soloerfolg und bekam mit Jeffrey Osborn für The Last Time I Made Love sogar eine Grammy Nominierung.

00:31:01: Bibi Borden spielte später unter anderem bei Molly Hatchett, The Outlaws und the Marshall Tucker Band.

00:31:08: Moses Mooging eigene Wege veröffentlichte Solo-Arbeiten und spielte damit worden auch im HardHawk Projekt Illusion.

00:31:16: Da merkt man die Band war nicht nur ein Projekt sondern einen Knotenpunkt.

00:31:21: Ihr wahrscheinlich bekannteste Song ist Baby Love Die Damada Finest Klassiker bei dem Funk, Soul und Rock so selbstverständlich ineinandergreifen dass man sofort versteht warum die Band nie in eine normale Schublade gepasst hat.

00:31:34: In Europa gehört aber auch Peace of the Rock ganz klar zu ihrem großen Nommang nicht zuletzt diese exklusive Live Wucht mit der sie Ende des Siebziger hier Kultstatus bekommen haben Was Samples, Covers und Re-Edits angeht.

00:31:50: Die große Geschichte ist hier weniger die Coverversion sondern der Clubnachhalt.

00:31:55: in der Re-Edit Kultur taucht der Track bei Black Cock also im Umfeld von DJ Harvey und Gary Rooney wieder auf je nach Listing mit etwas Titelverwirrung.

00:32:05: hier heißt mal Luna Party da heißt mal Frock Scene.

00:32:09: für mich ist das Go this way, disco that way.

00:32:12: Irgendwie ein kleiner Geniestreich!

00:32:14: Eine Anti-Disco Funk Rock Monster Nummer das sich selbst nicht zu ernst nimmt aber musikalisch komplett ernstzunehmen ist und anti zu pro verwandelt.

00:32:27: wer weiß ob das nicht eigentlich so gedacht war.

00:32:31: weird funky sweaty und absolut mothers Fein ist, was hast du da noch zu anziehen?

00:32:38: Ich

00:32:38: habe noch einen Punkt den ich nochmal ein bisschen emfassieren also betonen möchte.

00:32:43: Nämlich wir waren vorher bei einem Disco Demolition Day.

00:32:45: Da waren die schon so.

00:32:47: zwei drei vier mal sind wir da entlang gekommen entlang unserer Geschichten, die wir erzählt haben in diesen Vier-Nachtzig Folgen.

00:32:54: unsere Zeiten sind gerade auch gar nicht so einfach.

00:32:57: relativ viele große Staaten spielen uns grade Reaktionäres ausschließendes ismisches, also rassistisches, antifeministisches Gewerk so vor und schließen Menschen aus.

00:33:10: Und erklären Menschen für Feinde oder für schlecht oder wie auch immer.

00:33:14: Das hat man beim Discord-Emolition Day auch versucht.

00:33:16: Nämlich die Diskomusik oder die Liebhaber der Diskommusik, die halt zu der Zeit vornehmlich Schwarzschwule oder Latinos waren in New York oder Amerika, die irgendwie zu Feindbildern zu erklären gleichzeitig mit dieser Musik.

00:33:30: Und das ist was was wir alle überhaupt gar nicht brauchen.

00:33:34: Was wir brauchen ist irgendwie zusammen sein zu können und so verstehen, dass wir... Ey, wir sind eine Gruppe Menschen.

00:33:41: Wir sind alle irgendwie Kinder von dem was Mutter Erde ist und es geht auf gar keinen Fall gegeneinander zu sein.

00:33:47: das macht keinen Sinn.

00:33:48: man kann unterschiedlicher Meinung sein Man kann sich streiten um den einen oder anderen Sachverhalt man kann auch Musikscheiße finden die der andere gut findet.

00:33:55: Was aber überhaupt gar nicht in einer Menschheit gehört ist gegen andere Menschen zu sein.

00:34:00: Und das wünsch ich mir dass das aufhört.

00:34:03: und das ist jetzt ein ein ungeübter, sehr emotionaler Vortrag bei dem ich selber merke dass er wahrscheinlich gar nicht so ganz gerade gerückt ist.

00:34:11: Aber das ist mir ein Bedürfnis zu sagen wir sind hier mit unserer Musik die wir machen und wir sind beide DJs die auch schon alle anderen verschiedenen Arten von Musiken gehört haben und auch manches nicht gemacht haben und trotzdem uns mit den Basisten der Band die wir gerade kacke fanden gut unterhalten haben beim Kölsch Unterteke Und auch trotzdem da musikalisch wie menschlich was gefunden haben was zusammengehört.

00:34:32: Zusammen gehören wir alle.

00:34:34: Lasst euch nicht irritieren davon, dass irgendwelche Menschen behaupten irgendwer anders muss euer Feind sein oder ihr müsst euch abgrenzen.

00:34:41: Oder es muss sich abgegrenzt werden zu irgendwas.

00:34:43: Das ist alles Quatsch!

00:34:45: Tatsächlich quatscht das merken wir alle früher oder später behaupte ich jetzt einfach ganz mutig da ins Mikro und ich wünsche uns allen, dass wir Liebe im Vordergrund haben.

00:34:57: Was passiert für das Schicksal?

00:34:58: Einfach die Liebe anzunehmen und für die Menschen, die uns begegnen auch wenn sie nicht der gleiche Meinung sind.

00:35:03: Auch wenn Sie uns vielleicht mal ärgern oder wir mit ihnen in eine Kontroverse geraten.

00:35:07: aber nie ist der Mensch ganz bestimmt dein Feind sondern vielleicht seine Meinung ist nicht das was du teilen kannst.

00:35:14: Das ist das einzige was uns als Menschen eint nämlich die Liebe.

00:35:19: Und das hat Disco und Buggy und Funk und die ganzen Musiken aus der Zeit Disco and the Molition Day uns gezeigt dass es uns das verheint und weiter nach vorne bringt.

00:35:28: Und nicht umsonst, glaube ich ist heute Disco und die ganzen Weiterentwicklungen von Disco als Sinnbild- und Einigungsmoment der Liebe wieder so weit vorne weil die Leute das suchen!

00:35:40: Weil sie auch die Liebe in der Musik suchen.

00:35:42: Sie suchen nicht das technische, sie suchen nicht es harte, sie suchen das Einende Das was uns hochpreist als Menschen In der Verbindung in der Liebe.

00:35:52: und ich glaube deswegen ist es auch warum diese Musik immer wieder so gut funktioniert und auch immer wieder kehren wird, besonders in Zeiten wo es scheiße ist.

00:36:01: Wo's schwer ist, wo die Leute sich offiziell durch irgendwelche Ideologien nach vorne getrieben oder Systeme, die sie von außen beeinflussen vermeintlich im Hass wiederfinden is das wo alle nach suchen... ...ist die Liebe!

00:36:14: Und dies in dieser Musik manifestiert.

00:36:16: Wow

00:36:17: du hast es nochmal super geil gebündelt.

00:36:21: Es ist, die Liebe ist die größte Motivation, die Menschen haben können.

00:36:25: Also es gibt auch die Motivaton aus Angst und es gibt die Motivaation Hass, die dann irgendwie rekrutiert daraus.

00:36:29: aber die allergrößten Motivations, die ihr haben könnt, ist Liebe.

00:36:33: Nehmt sie wenn sie da ist!

00:36:35: Wenn ihr sie spürt.

00:36:35: das ist eure Energie und das können wir alle und damit können wir verhindern dass der Welt beschissen wird.

00:36:41: Und es gibt... genug Ströme, die gerade versuchen, die Welt beschissen dazu machen.

00:36:46: Also wünschen wir euch einen Wochenende mit einem guten Tanz der liebevoll ist!

00:36:50: Mit lieben Menschen, die euch um euch rum sind, dass ihr einen guten Groove habt und in der Summe von allem immer ganz viel Liebe!

00:36:58: Bye bye!